Othmar: Alpzeit 2019 Teil II

 

Am 3.Juli war güllnen in Alplen angesagt da war ich auch wieder dabei sowie am darauf folgenden Tag als wir mit den Kühen von Alplen zur Spilau zogen. Am Dienstag 9. Juli reparierten Franz-Heiri Tobias und ich die Materialseilbahn. Das Seil musste mit Hilfe von einem Habegger wieder auf den Mast gezogen werden. Die Bahn ist jetzt wieder benützbar. Am Donnerstagmorgen 11.Juni fehlte ein Kalb deshalb ging ich mit Hans der bei mir zu Besuch war auf die Suche . Wir fanden es dann unter einer Tanne wo es in der nähe der Herde lag. Als wir es zur Herde trieben sahen wir dass es nur auf 3 Beinen gehen konnte. Nachdem ich Franz-Heiri informiert hatte kam er es anschauen und wir vermuteten dass Bein hinten links gebrochen sein könnte. Er informierte den Besitzer was man machen soll und dieser wollte dass das Kalb nach Hause zur genauen Abklärung nehmen. Der Helikopter holte es ab und flog es nach Riemenstalden wo es der Besitzer mit dem Viehwagen abholte. Am Freitag 12. Juni musste ich packen denn am Nachmittag gings ab nach Hause. Franz-Heiri kam um halb 2 Uhr und transportierte mit der Materialseilbahn mein ganzer Plunder zur Bergstation. Somit war der erste Teil mit den Mutterkühen zu Ende. Es war bis auf den Zwischenfall mit dem Kalb alles bestens gelaufen. Es war auch auf 1600 Meter zu heiss für mich.

 

 

 

Montag 14. und 15. Juni bin ich nochmals 2 Tage ins Proholz gegangen um dem Unkraut den Garaus zu machen. Die Familie Freudenberg mit den 3 Kindern bezog dann am Montag die Alphütte um ihre Ferien zu verbringen. Ich hatte diese 2 Tage Gesellschaft und wir kochten grillierten und assen zusammen. Wir hatten es gemütlich und wunderbar zusammen. Vielen Dank an die Fam. Freudenberg , ich freue mich auf unseres Wiedersehen.

 


Sonntag, 04. August 2019
Gast Othmar: Alpzeit 2019 vin Othmar

 

Mein Alpsommer 2019 Othmar aus Reinach BL

 

Erster Teil:

 

 

 

Wegen dem vielen Schnee starteten wir dieses Jahr 2 Wochen später zur Alpauffahrt. Am 11. Juni fuhr ich nach Altdorf um am darauffolgenden Tag 12. Juni mit 20 Kühen nach Alplen zu fahren wo man ca. 3 Wochen ist bevor man auf die Spilau zieht. Es ist alles gut gegangen und am Nachmittag ging ich noch ins Proholz um ein Augenschein zu nehmen ob alles ok ist. Am Abend fuhr ich dann wieder nach Hause.

 

 

 

Am 20. Juni startete ich am morgen früh Richtung Chäppeliberg um meinen ganzen Plunder ins Proholz zu bringen wo ich 3 Wochen mit den Mutterkühen gewesen bin. Der Transport mit der Materialseilbahn von der Gitsch ins Proholz war gar nicht so einfach da sich herausstellte, dass das Tragseil beim Masten wegen dem vielen Schnee rausgefallen ist. Wir schafften es aber doch noch mit viel Aufwand das Material zu transportieren danach konnte ich mich einrichten. Am nächsten Tag kam dann die erste Herde 20 Stück Mutterkühe, 14 davon blieben in der Fernen und 6 Stück kamen ins Proholz. Am Samstag 22. Juni kam die 2. Herde 14 Stück ins Proholz und meine Arbeit begann. Jeden Tag mussten die Tiere gezählt werden und auch musste immer darauf geachtet werden dass sie genügend Wasser hatten weil es auch oben sehr warm war. Ich versorgte sie auch täglich mit Salz so dass sie zutraulicher wurden und sie mir auch aus der Hand frassen. Bei dem warmen Wetter hatte es natürlich auch viele Bremen auch für die Tiere war das natürlich sehr unangenehm. Am Dienstag 2 Juli half ich den Käse zügeln von Alplen zur Bergstation


Samstag, 03. August 2019
„Die Göttlichen“: Ausflug 16/17 Juli auf die Alp Spilau

Eine Gruppe Männer im bestem Alter die sich „Die Göttlichen“ nennen reisten auf die Alp Spilau. Der Grund des Ausfluges war ihr 30Jähriges Bestehen als Turniermanschaft, die zuerst nur am Dorfgrumpi und danach als das Bachvolley eingeführt wurde wechselten und jedes Jahr teilnahmen. Am Samstag bei schönem Wetter führte uns der Weg von Bahnhof Bremgarten via Wohlen, Rotkreuz, Zug nach Sisikon. Hier angekommen gab es einen Apero und nach einem kurzen Spaziergang zum Seerestaurant Tellsplatte direkt am See, wo das wohlverdiente Mittagessen eingenommen wurde. Nach dem wir uns gestärkt hatten mussten wir den Weg zurück wo unser Reservierte Postauto nach Riemenstalden fuhr. Mit der Chäppeliberg-Bahn Gings Richtung Spilau wo wir noch einen Abstecher zur Liderenhütte machten, bevor wir mit gemütlichem Schritt auf die Alp Spilau, unser Tagesziel aufstiegen. Zum Laufen war das Wetter super und so kamen wir auch ziemlich gut voran.

 

Auf der Alp angekommen wurden wir herzlich begrüsst von Agnes, Franz-Heiri und den Angestellten. Die Gruppe war begeistert von der Landschaft und der Freundlichkeit der Bergwelt hier oben. Nun meldete sich der Hunger langsam und weil wir ja hier übernachten gab es ein gemütliches Raclette zum Znacht. Nach dem feinen Essen hatten auch die Gastgeber Zeit für am runden Tisch für lustige Gespräche, interessante Fragen und Anregungen zu unterbreiten. Es war eine richtige heitere und gute Stimmung und die Zeit verging im nu. Nach der fast obligatorischen Schnapsrunde kehrte langsam Ruhe ein und alle begaben sich doch recht anständig zu Bette.

 

Am Sonntag lachte uns die Sonne noch nicht an als wir aufstanden, jedoch ein Stahlblauer Himmel ohne eine einzige Wolke zeigte es uns. Bei einem Reichhaltigen Frühstück mit austeigender Sonne, konnten wir uns stärken für die bevorstehende Wanderung über den Schön Chulm zu den Eggbergen. Schweren Herzen verabschiedeten wir uns von Supergastgebern und dem Personal und nahmen den Aufstieg unter die Füsse. Es war sicher für den einen und anderen nicht ganz ohne, aber oben auf dem Schön Chulm gab es zur Belohnung eine Aussicht die man sicher nicht alle Tage hat. Es war einfach genial! Einen Apero gab es bei der Alp bevor wir den Abstieg zum Fläschsee antraten. Unten am wunder schön gelegenen Kiosk gab es etwas Feines zum Mittagessen. Auch hier, die Aussicht wunderschön und die gab eine heisse Diskussion wer jetzt welchen See wo sieht. Das ist noch zu klären! Es wurde noch ein Dessert verspiesen und die spendierte Kaffeerunde getrunken bevor es Richtung Bergstation der Eggbergbahn weiter ging. Da es ja eine gemütliche Reise war machten wir einen kurzen Zwischenhalt im Bergasthaus Seeblick. Hier haben wir fast einen Kollegen verloren, den die Bedienung hatte so sehr gefallen an ihm gefunden und ihn am liebsten gleich bei sich behalten. Es war fast Liebe auf den ersten Blick! Nun Gings mit der Bahn ins Tal wo wir mit dem Schiff von Flüelen nach Brunnen führen. In Brunnen angekommen merkten wir gleich dass die Gastfreundlichkeit nicht mehr das gleiche war. Nach einem Boulette im Chörbli traten wir mit dem Zug die Heimreise nach Zufikon an. Es ging ein SUPER-Ausflug zu Ende wo wirklich (Fast) alles geklappt hat!

 

An dieser Stelle nochmals ein ganz grosses herzliches Dankeschön an Agnes und Franz-Heiri mit Personal für die freundliche und herzliche Gastfreundschaft, die leider nicht mehr selbstverständlich ist. Ich durfte 6 Männer aus dem Aargau (5+1 Feldkirchner) einen Flecken Schweiz zeigen den keiner kannte und auch sicher nicht so schnell vergessen wird und das ist mein Lohn auf den ich doch ein bisschen Stolz sein darf. Mit eurer Mithilfe war das ein „ Göttlicher Ausflug auf die Alp Spilau“ für die Göttlichen aus Zufikon.

 

Mit den herzlichsten Grüssen aus dem schönen Aargau

Pitsch


Dienstag, 04. Dezember 2018
Othmar: Beginn Alpsommer 2018

 

Bericht im Gästebuch 2018

 

Meine erste Zeit verbrachte ich mit Franz-Heiri in Alplen vom 14.Mai bis 26. Mai.

 

Die Hütte in Alplen haben wir im Herbst mit Fabian der den ganzen Sommer Z'alp war, angefangen umzubauen. Da sie noch nicht betriebsbereit war mussten wir im Frühling vor der Alpauffahrt nochmals dran. Es gab noch viel zu tun. Es mussten die Wände getäfert der Boden und die Küche mit Blatten belegt werden und einen Boiler wurde auch noch installiert. Auch gibt es jetzt Licht im ganzen Haus und einen neuen Herd wurde auch noch eingebaut. Am Samstag 26. Mai waren wir fast fertig auch Agnes Sabina und Tobias waren beim Finish noch einmal dabei,so dass der Start der Alpzeit am Mittwoch 30. Mai begann. Da war ich natürlich auch dabei.

 

 

 

Meine 2. Zeit begann am 7. Juni. Zum ersten Mal bin ich mit den Mutterkühen ins Proholz gezogen. Die erste Herde 19 Tiere inkl. Kälber trieben wir von Riemenstalden in die Fernen. Ab dieser Zeit richtete ich mich im Proholz in der Hütte ein. 2 Tage später traf auch die 2. Herde ein es waren12 Tiere inkl. Kälber. Es waren insgesamt 31 Tiere. Das jüngste Kalb war mal ganze 2 Wochen alt hat aber die Strecke auf die Alp gut gemeistert.

 

Meine Aufgabe war es jetzt zu den Tieren zu schauen mindestens einmal täglich den Kontakt zu den Tieren zu pflegen und da sie doch nicht so zutraulich waren habe ich sie täglich mit einem Glas Salz besucht und schon nach wenigen Tagen wurden sie zutraulich und ich konnte fast alle streicheln und ich merkte wie sie wussten wenn ich komme gibt es Salz. Nur das kleinste Kalb konnte ich bis zum Schluss nicht streicheln.

 

Weitere Aufgaben waren Unkraut mähen Blacken spritzen Holz hacken Käse pflegen bei der Bergstation den Brunnen auf der Spilau reinigen und neu streichen und noch vieles mehr. Jedenfalls wurde es mir nie langweilig da ich auch oft Besuch hatte .

 

Am 25. Juni half ich dann auch noch die Kühe von Alplen in die Spilau zu treiben. Am Freitag 27. trieben wir eine Herde Mutterkühe mit den Jungen in die Spilau und die andere Herde in die vordere Spilau. Am Dienstag 3. Juli habe ich zusammen gepackt alles Material das nach Hause musste auf das Transportbähnli geladen und Franz-Heiri hat es dann hochgezogen.

 

Ich möchte mich bei Allen die mich unterstützt haben sei es als Besuch als Mithilfe oder als Lieferanten von Frischprodukten bedanken. Fast nur schönes Wetter und das 4 Wochen lang das war einfach super. Mir hat es super gefallen und das wird nicht das letzte Mal im Proholz gewesen sein .

 

 

 

Ab 18. August bin ich dann wieder in der Spilau anzutreffen.

 

Othmar aus Reinach

 

 


Freitag, 06. Juli 2018
Othmar: Alpsommer 2017

Alpsommer 2017

 

 

 

Erster Einsatz vom 16. Juli bis 30. Juli

 

in den ersten 2 Wochen meiner aktiven Ferien war mehrheitlich schönes Wetter. Es gab 3 Kälber in dieser Zeit und es war interessant wie sich diese entwickelten in dieser kurzen Zeit. Damit sie sich ans Laufen gewöhnen konnten liessen wir sie vor der Hütte herumtoben. Es war schön zuzusehen wie sie Luftsprünge machten . Am 27. Juli brachten wir sie zu Fuss zur Seilbahn und dort duften sie dann mit Franz-Heiri zur Talstation fahren. Es gab wie immer viel zu tun und wir waren einmal mehr ein gutes Team. Es hat richtig Freude gemacht wieder so richtig zupacken zu können. Am 30.Juli verabschiedete ich mich wieder von der Spilau für 3 Wochen denn mein nächster Einsatz war schon abgemacht.

 

 

 

Der 2. Einsatz begann am 19. August.

 

 

 

Da wir viel schönes Wetter hatten war Wildiheu machen angesagt. Da auch noch ziemlich viel Mist vorhanden war kam uns das gute Wetter auch noch entgegen und der Mist vom Frühling und den vom alt Stafel konnten wir bei gutem Wetter allen ausbringen. Wir hatten sogar einmal Zeit um die Höhle zu erforschen mit Sabina die wusste wo die Höhle ist. Sahara Miriam Fabian Adrian und ich waren begeistert und beeindruckt von dieser Höhle. Da das Wetter für Anfang September schlecht angesagt war zügelten wir schon am Donnerstag 31. August nach Alplen. Die Entscheidung war goldrichtig denn am Freitag regnete es in Strömen und am Samstag schneite es bis 1500m. Nach einem feinen Nachtessen am Samstag Abend war für mich wieder eine schöne Zeit auf der Alp vorbei. Ich möchte mich bei allen die mit mir auf der Alp waren bedanken es war eine schöne Zeit mit Euch und auch meine Lachmuskeln wurden recht strapaziert.

 

 

 

Alpabfahrt am Dienstag 26. September

 

 

 

Da noch einiges an Arbeit gemacht werden muss vor der Alpabfahrt bin ich schon am Sonntag 24. September nach Alplen gefahren. Die Gülle muss ausgebracht werden und auch der Kopfschmuck für die Kühe muss gemacht werden. Die ganzen Vorbereitungen nehmen einiges an Zeit in Anspruch. Gemeinsam aber haben wir alles geschafft und am Dienstag morgen um 10 Uhr starteten wir mit den Kühen Richtung Altdorf. Das Wetter war uns auch gut gesinnt. Nach fast 6 Stunden erreichten wir Altdorf und alles ist super gelaufen. Nach einem feinen Raclette fuhr ich wieder glücklich und zufrieden nach Hause.

 

 

 

Der nächst Einsatz war abgemacht für Montag 2. Oktober bis Sonntag 15. Oktober Hüttenumbau in Alplen.

 

 

 

Die Hütte ist von 1932 und es gibt sicher einiges das verbessert werden kann.

 

Es waren 2 schöne Wochen auch Wettermässig. In der ersten Woche machten wir noch die abgemachte Herbstwanderung vom Klingelstock zum Fronalpstock bei herrlichem Wetter und wunderbarer Aussicht. Fabian und ich übernachteten jeweils in Alplen. Die Käserei diente uns in dieser Zeit als Küche. Franz-Heiri fuhr Abends nach Hause da dort die Arbeit auch noch gemacht werden muss. Vielen Dank an Franz-Heiri und auch Fabian für die gute zusammen Arbeit während dieser Zeit.

 

Der nächste Sommer kommt bestimmt. Für mich eine neue Erfahrung da ich im Frühjahr die Mutterkühe im Proholz und Fährnen betreuen werde.

 

Schönen Winter bleibt gesund.

 

Othmar aus Reinach

 

 

 


Sonntag, 22. Oktober 2017
 
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